Trainingslager in Bad Essen
„Es kann losgehen, alle einsteigen!“: Am vergangenen Freitag gegen 15 Uhr startete die erste Volleyball-Damenmannschaft des TC Hamelns ins 48-Stunden Trainingslager nach Bad Essen. Mit dem vollgepackten Vereinsbulli ging es über Rinteln auf die A2 und die A30 in Richtung Osnabrück. Trotz Regen und Feierabendverkehr verlief unsere Anreise staufrei und unser enger Zeitplan konnte eingehalten werden. Nach Bezug unserer Zimmer folgte um 17.30 Uhr die erste Teambesprechung: Spaß am Volleyball, Stärkung des Mannschaftsgeists und mehrere Trainingseinheiten sollten an den zwei Tagen im Vordergrund stehen!
Das erste Freundschaftsspiel am Abend stellte nicht nur eine große Herausforderung sondern auch den Höhepunkt des Wochenendes dar, denn unser Gegner war die erste Damenmannschaft des Vfl Lintorf, die in der Oberliga spielt.

Wir waren uns einig: Es sollte ein gutes Spiel werden, und wir wollten uns nicht blamieren. Doch die Zweifel waren groß, denn schließlich hatten wir seit der Sommerferienpause nur wenig zusammen trainiert. Aber unsere Motivation war noch größer und schon der erste Satz zeigte, dass wir gut mithalten konnten. Wir haben sogar einen Satz gewonnen – wenn das nicht ein guter Auftakt in die Saison ist!
Mit ersten Ermüdungserscheinungen, einem guten Gefühl und mit einer super Stimmung in der Mannschaft ging es zurück ins Hotel, wo wir auf „Anweisung“ unseres Trainers und mit Blick auf den nächsten Tag schnell auf den Zimmern verschwanden.
Der Samstag begann mit einer kleinen Laufeinheit um 7 Uhr morgens. Immer noch hoch motiviert ließen wir uns unsere Müdigkeit nicht anmerken und gaben unser Bestes – auch bei der anschließenden ersten richtigen Trainingseinheit um 10 Uhr in der Halle.
Um 14 Uhr erwartete uns ein zweites Trainingsspiel, diesmal gegen die Damen des TV Schledehausen, die diese Saison in

der Bezirksliga starteten. Das Spiel war deutlich ausgeglichener als das am Vorabend. Einige Annahmeschwächen und Probleme bei der Absprache führten dazu, dass wir sogar einen fünften Entscheidungssatz spielen mussten, den wir aber dann knapp gewinnen konnten. Da hatten wir uns doch den Sekt redlich verdient! Nach dem dritten Mal Duschen an diesem Tag zwängten wir uns mit 10 Personen in ein Doppelzimmer, um eine Videoanalyse eines Trainingsspiels vor den Sommerferien vorzunehmen. Auch wenn der Fernseher etwas klein war, reichte er doch aus, um uns unsere Schwächen und Fehler deutlich zu machen.
Der Abend endete mit einem gemeinsamen Abendessen im italienischen Restaurant um die Ecke und mit Bananenweizen im „Bonanza“ eine Ecke weiter.
Das frühe Laufen am Sonntag morgen (ebenfalls um 7 Uhr!) stellte für die meisten aus unserer Mannschaft den Tiefpunkt der beiden Tage dar. Irgendwie schafften wir es dann doch, Müdigkeit, Knieprobleme und Muskelkater in den Oberschenkeln zu ignorieren. Aber erst das gute Frühstück ließ die Lebensgeister wieder erwachen (Anmerkung: Auch diesmal waren die Eier entweder stein-hart oder fließend-weich!). Gegen 10 Uhr folgte dann die letzte Trainingseinheit in der Halle – das dritte geplante Freundschaftsspiel musste leider kurzfristig abgesagt werden.
Gegen 13 Uhr hatten wir es dann geschafft: Frisch geduscht, deutlich geschafft und allesamt zufrieden mit unserer Leistung (auch unser Trainer!) ging es schließlich zurück nach Hameln.
Gut dass am nächsten Tag das Training wegen einer Schiedsrichterfortbildung ausfallen konnte!
Herzlichen Dank an Miro für die tolle Organisation und die gute Laune – wir fahren gerne nochmal mit dir ins Trainingslager!
Mit dabei waren: Silke Biester, Janina Dehne, Nadine Jungmann, Nadine Sagmeister, Saskia Schmalz, Sina Schmalz, Ellen Schmalz, Mariesi Wilking und Simone Zoche. Leider konnten Daniela Garbowsky und Christina Müller nicht mitkommen.
Simone Zoche