
Für eine vorweihnachtliche Bescherung sorgte die TC Sechs in Form von drei geschenkten Sätzen bei der VG Münchehagen/Hagenburg.
Im ersten Satz begann es vielversprechend für den TC wir gingen über 7:4 und 11:8 in Führung., Allerdings kam der Gastgeber schnell auf 14:14 heran und zog dann von unseren Eigenfehlern unterstützt auf 23:19 davon.Zwar konnten wir nochmal auf 22:23 verkürzen aber Münchehagen/Hagenburg konnte mit zwei platzierten Angriffen den Satz beenden.
In Satz zwei knüpften beide Mannschaften nahtlos an die Leistung von Satz eins an: Der Gastgeber führte schnell 6:1 und 15:8 . Unerklärliche Abstimmungsprobleme in der Annahme und verschlagene Angriffe (Ausbälle) besiegelten den Verlust des Satzes.
Auch eine Umstellung im Satz drei brachte nur ansatzweise den erhofften Erfolg . Wir kämpften uns nach 15:8 Rückstand bis auf 17:14 heran. Durch fünf Eigenfehler in Folge eliminierten wir uns dann selber . Dies war die mit Abstand schwächste Saisonleistung, was sich in nur 54 erzielten Ballpunkten ausdrückt . Nach der Hinrunde belegen wir nun einen guten 4 Platz. Diesen gilt es nun zu sichern,um nicht nach unten abzurutschen.
Die ersten Spiele der Rückrunde sind allerdings gegen Tabellenmführer Wunstorf und Altwarmbüchen .
Gegen einen gleichwertigen Gegner gelang uns ein verdienter Arbeitssieg und das Ziel möglichst ohne Satzverlust zu gewinnen wurde realisiert.
Bis Mitte des ersten Satzes hatten wir Probleme den Schnellangriff über die Position drei zu unterbinden. Dann gelang es Christian Zarski und Pablo Schmidt mit starken Blocks den Gegner zu Fehler zuverleiten und wir konnten uns vorentscheidend auf 22:18 absetzen.
In zweiten Satz gelang uns eine deutliche Leistungssteigerung und wir konnten über eine 6:1 und 12:5 Führung den Satz mit plazierten Angriffen und Lobs von Fabian Wollf gewinnen.
Wie so häufig schon folgte bei uns nach einer bravourösen Leistung eine Phase des Übermuts gepaart mit Überheblichkeit.So stieg die Eigenfehlerquote bei uns im dritten Satz auf ein Vielfaches von Satz zwei. Im Satzverlauf konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen und leider vergaben wir dann auch noch zwei Matchbälle. Den dritten Matchball konnten wir nach dreißig Minuten dann zum 29.:27
vollenden. Und wir hatten das erste Tagesziel erreicht: einen Sieg ohne Satzverlust.
Die Verhältnisse vor dem Spiel waren: Beide Mannschaften hatten 4 Minuspunkte und nur der Gewinner blieb dran am Spitzenduo mit 2 Minuspunkten.
Im Spiel gegen eine starke , routinierte und große Mannschaft aus Wunstorf wurden wir im ersten Satz deklassiert.Schnell lag der mit 11 Spielern angereiste Gegner 8:3 und 16:7 in Führung. In diesem Satz war nur noch Schadensbegrenzung unser Ziel. Wir verloren mit 15:25.
Im zweiten Satz gelang uns über Kampf und Abwehrleistungen die Wunstorfer zuverunsichern und wir hatten gerade bei längeren Ballwechseln den Erfolg auf unserer Seite. Mit guter Blockarbeit und harten Angriffen gelang uns eine 20:15 Führung. Schade nur: Wunstorf konnte zulegen und wir brachen , ein Satzgewinn vor Augen etwas -aber entscheidend- ein. Nachdem Wunstorf einen Satzball zum 26:24 von uns abgewehrt hatte, gelang ihnen mit Unterstützung von uns ein 27:25
Erfolg. Gerade in solchen Phasen spielten der Gegner seine fehlerlose Routine aus und wir haderten mit uns selbst angesichts unserer Eigenfehler.
Fast ebenbürtig , aber nur fast, so dass Fazit des dritten Satzes. Der Gegner war immer etwas schneller, etwas sicherer,etwas größer, etwas effektiver . Von Beginn an jagten wir einer 2 Punkte Führung des Gegners hinterher, der bis zum 15:20 Anwuchs.Kleine Nachlässikeit des Gegners ließen bei uns und einem Spielstand von 20:22 noch Hoffnung aufkommen. Wunstorf ließ mehr allerdings nicht zu und gewann dann deutlich mit 25:22.
Wir haben gegen die stärkste Mannschaft der Liga zeitweise mitgehalten, die noch nicht in Bestbesetzung bei uns waren.Knackpunkt des Spieles war der Verlust des zweiten Satzes. Als Aufsteiger sind wir nun da angekommen wo wir wohl hingehören: im oberen Mittelfeld der Landesliga.
Nun gilt es im letzten Spiel der Rückrunde am 29.11.08 gegen VG Münchehagen/Hagenburg dieses mit einem Sieg zu festigen, um uns früh genug von Abstiegs- und Relegationsplätzen zu entfernen.
Nur nicht wieder gegen vermeintlich schwächere Mannschaften Sätze (TKW Nienburg) oder Spiele (Garbsen II) abgegen, so war die vom Trainer ausgegebene Devise an diesem Spieltag . Ersatzgeschwächt (ohne Libero Alex, ohne Carsten und Juri) starteten wir zu diesem Auswärtspiel gegen Altwarmbüchen II.
Nach dem Sieg über die erste Vertretung vor 2 Wochen war ein deutlicher Sieg ggen die Reserve des Tus Altwarmbüchen Pflicht.
Dies gelang uns unspektakulär in einer Stunde und zwölf Minuten.
Ein nach der 3:0 Niederlage gegen Schaumburg II deprimierter Gegner gestattete uns 8:1 und 21:8 Führungen. Prima Blocks von Pablo Schmidt und Christian Zarski auf der Mittelposition sorgten für einen Endstand von 25:12.
Schnell führten wir in Satz zwei 11:8. Plötzlich brach bei uns die Annahme ein, unser Zuspiel wurde schlechter(leider von mir), die Angreifer trafen teilweise das Feld nicht und Altwarmbüchen erkämpfte sich mit tollen Abwehraktionen einen verdienten 18:17 Vorsprung. Nach jeweils drei Aufgaben von Helmut Nagel und Robert Glaser gingen wir 24:21 in Führung. Den Punkt zum Satzgewinn schenkte uns der Gegner mit einem ins Aus geschlagenen Angriffsball.
In Satz drei konnten wir die stabile und starke Leistung aus dem ersten Satz wiederholen. Eine Auszeit bei 17:12 Führung unsererseits war erforderlich um alle Spieler für einen starken Endspurt
Zum 25:15 Endstand einzustimmen.
Mit diesem Sieg haben wir Abstand zu den Abstiegsrängen gewonnen und sind auf Platz vier nur zwei Minuspunkte schlechter als der Tabellenführer.
Am 15.November kommt es in der Halle der Grundschule Klein Berkel zu dem Verfolgerduell gegen Wunstorf , vorher wartet allerdings noch Schaumburg II , die wir nicht unterschätzen werden.
Sonntagmorgen Halle West 10 Uhr und 19 Minuten, der erste Satz mit einer brutal schlechten Leistung der TC Männer ist verloren .Kalt,übermütig und müde lagen wir schnell 1:8 hinten,konnten zwar auf 15:21 verkürzen, zum Satzgewinn reichte es nicht mehr.
Mit fortlaufender Spieldauer fanden alle TC er allmählich ihre Sicherheit und unsere Eigenfehlerqoute sank das übliche Normalmaß.Nienburg konnte bis zum 15:11 für uns mithalten . Nun konnten wir uns entscheidend über 22:14 absetzen.
Satz drei zeigte einen sich aufbäumenden TKW Nienburg , dem es gelang mit gut gelegten Bällen den Satz lange Zeit offe nzu gestalten . Erst Vladimir Polzuns zwei Aufgaben sicherten uns den 25:21 Endstand .
Satz vier zeigte unser Überlegenheit bis zu einer 18:9 Führung .Individuelle Fehler gestatten den Nienburgern eine Aufholjagd bis zum 19:14 . Zum Schluß gelangen Carsten Hennecke fünf sichere Aufgaben zum 25:15 Endstand.
Ein Ziel des Spieltages war erreicht : Sieg gegen einen Abstiegskandidaten, leider einen Satz verschenkt. Allen Spielern war klar , dass nun im zweiten Spiel des Tages mindsetens 100 Prozent mehr zu leisten Pflicht war
Gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer war für den TC eine andere Mannschaft auf dem Feld. Motiviert und siegeshungrig zeigte sich die Mannschaft um Kapitän Christian Zarski. Keine Mannschaft konnte sich entscheident absetzen. Wir führten bereits 21:19, als einige Momente der Unachtsamkeit im Block und eine verschlagene Aufgabe zu einem 24:24 führte, Zwei ungenaue Annahmen führten zu dem Satzgewinn von Altwarmbüchen.
Satz zwei war ausgeglichen und spannend bis zum Ende. Wir konnten zwei Satzbälle abwehren und hatten das Glück und Robert Glaser, der unseren ersten Satzball verwerten konnte.
Satz drei war der vielleicht unser Bester an diesem Spieltag: Minimale Eigenfehler und eine immer bessere werdende Abstimmung zwischen Steller und Diagonalspieler mit sicheren punktebringenden Angriffen über die Außenposition bescherten uns eine dauernde Führung mit 2 -3 Ballpunkten , die wir am Schluß auf 25:21 ausbauten.
In Satz vier konnten wir die starke Leistung aus Satz drei wiederholen, leider wurde Altwarmbüchen immer stärker und wir mußten bei 23:24 einen Satzball erfolgreich abwehren.Nun bloß keinen Tie Break war in Köpfen aller Spieler, Zwei Aufgaben von Juri Rod und ein sehr, sehr, sehr knapp im Aus landender Angriffsschlag des Tus Altwarmbüchen brachten uns einen glücklichen aber verdienten Sieg und den dritten Tabellenplatz.
Auf diese Leistung können wir nun aufbauen und optimistisch nach vorn schauen.
Immer noch nicht mit dem kompletten Kader (nur zu siebt) aber immerhin besser eingespielt als am ersten Spieltag. Dafür sorgten Libero Alex Krüger und auf seiner Stammposition Robert Glaser.
Im ersten Satz ließen wir es nach einer 22:18 Führung nochmal durch leichtsinnige Eigenfehler spannend werden.
Im zweiten Satz rächte sich unsere Leichtfertigkeit und wir konnten einen 8:14 Rückstand nicht mehr umbiegen.
Stark spielten im dritten Satz Robert Glaser und Christian Zarski ,die den starken und großen (gefühlte 3,60Meter) Luhdener Block immer häufiger erfolgreich überwanden.
Den vierten und letzten Satz schaukelten wir nach einer 9:0 Aufgabenserie von HN
sicher über ein 17:11 und 25:14 nach Hause.
Eine echte Standortbestimmung wartet am nächsten Spieltag in der Halle West auf uns wenn wir den Tabellenführer aus Altwarmbüchen und das Schlusslicht Nienburg bei uns zu Gast haben.
Helmut Nagel
Gespannt und motiviert fieberte die Mannschaft um Kapitän Christian Zarski und Trainer Helmut Nagel dem Saisonstart entgegen. Leider fehlten zum Auftakt gleich zwei gesetzte Stammspieler , (Robert und Alex). Gegen den Mitaufsteiger TB Stöcken war eine erste Standortbestimmung angesagt.
Im ersten Satz zeigte der TC eine prima Leistung und konnte die Stöckener, die gerade 5 Sätze ggen Luhden gespielt hatten auf Distanz halten.
Der zweite Satz zeigte eine stärker werdende Stöckener Mannschaft die mit ihrem schnellem Spiel über die Mittelposition immer häufiger punktete.Zudem zeigten sich unsere Schwächen im Spiel nach vorn und wir konnte nur noch hohe Bälle auf die Außenpositionen spielen. Dort stand dann bereits der Stöckener Doppelblock.
Ebenso schwach agierten wir in den Sätzen drei und vier. Die aufkeimende Hoffnung in Satz vier – als wir nach 13:7 Rückstand zum 13:13 ausgleichen konnten, starb nach einem Zwischenspurt der Stöckener auf 19:13. Wir ver abschiedeten uns mit dem Verlust von 2 Punkten aus Hannover und treffen am nächsten Spieltag gegen Luhden, die mit uns auf einer Augenhöhe spielen; und sind mit einer fast Bestbesetzung am Start
