Wir reden erst über „Weggeputzt“, wenn der Sieg deutlich höher ausfällt…
Da wir erneut noch auf einige Akteure verzichten mussten und wussten, dass heute kein Blumenpott zu holen sein würde, wollten wir mit dem vorhandenen und bis dato nicht eingespielten Ensemble viele verschiedene Formationen ausprobieren und versuchen, das Beste aus den uns sich bietenden Möglichkeiten herauszuholen. Allzu deutlich konnten wir unsere Fingerabdrücke nicht hinterlassen. Die 1. und 2. Welle sowie der Angriffsaufbau liefen im Schongang, Kombinationshandball war ausverkauft, es mangelte es noch u. a. an unserer Rückraumgefahr, der Präzision beim Abschluss und/oder am Blick für freistehende Mitspieler. Es fehlte zudem die frühe Störung des Gegners bei der Ballannahme sowie das Abschneiden bzw. Unterbinden seiner Laufwege, so kam dieser zu oft zu leichten Toren. Zeitweilig minimierten wir zwar unsere Fehlerquoten, spielten etwas variabler und geduldiger, nutzten die Fehler und Lücken der Gastgeber, doch durch unsere Unkonzentriertheiten und Ballverluste konnte der SV über die Spielzeit insgesamt besser agieren. Trotz alledem haben wir die Hausdamen gut beschäftigt - und können auch gut mit der Niederlage leben.
Anm. zum hitzigen Gipfelsturm-Bericht des Gegners:
Selbstverständlich bleiben die eigenen, zuerst geäußerten ausfälligen verbalen Attacken gleich dreier Spielerinnen (in Hörweite des Unparteiischen), die jedoch ungeahndet blieben, unerwähnt…
Riesengroßen Dank an Vince, auch an Jörg, Ralf und Vati von Leuchte für die Unterstützung!
auszugsweiser Spielfilm:
1. HZ: 0:3, 2:3, 3:4, 4:5, 4:10, 5:11, 7:11, 9:12
2. HZ: 10:13, 11:14, 12:15, 13:17, 14:19, 14:22, 17:22, 18:23
Tore:
Gaga (8/1), Capitanski (5/4), Nixe (2), Rocky (2), Pattex (1)
Bericht Gegner vom 12.09.2011 (Quelle: HP SV Warmsen)
Hameln 23:18 geputzt! - Erfolgreich sind unsere Handballerinnen in die neue WSL-Oberliga-Saison gestartet: Gegen den TC Hameln gelang am Sonntagabend ein 23:18 (12:9). Nachdem die Mädels eine durchwachsene Vorbereitung gespielt hatten, war dieser Sieg nicht wirklich erwartet worden und deshalb umso wichtiger fürs Selbstbewusstsein der durch Schwangerschaften geschwächten Sieben. "In den Testspielen war die Motivation zuletzt nicht mehr so da. Das war heute anders: Vorn haben die Mädels endlich einmal richtig Biss gezeigt und vorn den Ball flüssig laufen lassen.", hatte Coach (...) über weite Teile nur wenig zu meckern. Kurze unkonzentrierte Phasen konnte er verschmerzen, denn mit einem beherzten Auftritt in den ersten 20 Minuten legten (...) den Grundstein für die ersten drei Punkte der Saison. Unsere Sieben erarbeitete sich über 3:9 (6.) und 8:4 (18.) einen zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprung, es ging allerdings mit einem 12:9 in die Pause. In der zweiten Halbzeit ließen weder Warmsen noch Hameln locker, die Partie wurde zunehmend hitziger und gipfelte in einer überflüssigen Beleidungen aus dem Munde einer Hamelner Spielerin, die von den Schiedsrichtern mit zwei Minuten geahndet wurde. Über Spielzüge oder feine Einzelleistungen kam die Südkreissieben immer wieder zum Erfolg und bog mit dem Treffer zum 21:14 gute zehn Minuten vor dem Ende endgültig in die Siegerstraße ein. (...) mochte nach der Partie niemanden herausheben und sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die auf mehr hoffen lasse, doch insbesondere die Neuzugänge aus der Reserve hätten sich gut geschlagen.
Bericht DWZ vom 13.09.2011 (Quelle: HP DeWeZet)
Zu später Stunde lief am Sonntag auch beim TC Hameln nicht viel zusammen. Beim 18:23 (9:12) in Warmsen konnte die diesmal von Vincent Voigt betreute TC-Formation nur kämpferisch überzeugen. (...)
Anscheinend haben wir uns noch nicht an unser lachsfarbenes Wohnzimmer gewöhnt…
Zwar fehlten Nixe, Pattex und Tomke, dafür waren jedoch endlich Nati und Zündi wieder am Start. Doch kann man gleiche Worte der Vorwoche finden. Auch in dieser Variante nicht eingespielt, riefen wir zudem nicht unser wahres Leistungsvermögen ab, machten uns wieder selber das Leben unnötig schwer und missten es, dem Spiel unseren Stempel auf- und selbst auf die Tube zu drücken. Vor allem in der 1. Hälfte waren wir mangels Abstimmung extrem anfällig in der Defensive, zugleich zu zögerlich und uneffektiv in der Offensive. Geschlagen von unseren eigenen Nachlässigkeiten liefen wir ständig einem Rückstand vom 1:3 (3:3) über das 3:7, 5:8, 6:9 und 7:10 hinterher, ehe es mit dem 8:11 in die Gemächer ging.
Nütze auch nix, dass wir die 2. Hälfte quasi 10:8 gewonnen haben. Erneut wurden unzählige unserer 100%igen versiebt, die HSG kam im Gegenzug durch einfache Tore zum Erfolg (10:12, 12:12, 12:14, 13:15). Nachdem dann mit einer beweglicheren, kompakteren Abwehr sowie mehr Tempo und Biss im Angriff der Ausgleich zum 15:15 bzw. 16:16 gelang und wir hiernach die 17:16-Führung übernahmen, hätten wir den Sargdeckel einschlagen können, sollen, müssen. Doch wiederum verweigerten wir „frei vor der Hütte“ - und lasen das 17:18 auf der Anzeige. Nach dem weiteren Break zum 18:18 bekam der Gegner 10 Sekunden vor Abpfiff einen 7-Meter zugesprochen, der zum 18:19-Endstand führte, wir die sodann verbleibende kurze Zeit nicht mehr für einen Angriff nutzen konnten.
Herzlichen Dank an Chris und Vati von Leuchte - und unserem tollen Publikum für „die Hilfe“!
Tore:
Gaga (6), Capitanski (3), Nati (3/2), Kitti (2/1), Brenko (1), Leuchte (1), Rocky (1), Zündi (1)
Kleiner Nachtrag des ach so harten und robusten TC:
Zeitstrafen > TC Hameln: 3 - HSG Exten/Rinteln: 6 (!...)
Bericht Gegner vom 18.09.2011 (Quelle: HP Schaumburger Zeitung)
In einem spannenden und kampfbetonten Handball-Derby der WSL-Oberliga behielten die Frauen der HSG Exten/Rinteln die Oberhand und feierten gegen den TC Hameln einen hauchdünnen 19:18-Auftaktsieg. „Das war eine ganz starke Mannschaftsleistung mit toller Abwehrarbeit. Im Angriff mussten wir gegen die robuste TC-Abwehr einiges einstecken. Das war hart, aber fair. Nach dem Wechsel hatten wir eine kleine Schwächephase mit einigen technischen Fehlern. Am Ende haben wir jedoch verdient gewonnen“, resümierte der zufriedene HSG-Trainer (...). Der Aufsteiger begann mit viel Elan und Tempo. Über ein 3:1 traf (...) zur 7:3-Führung. (...) erhöhte zum 9:5-Zwischenstand. Die beste TC-Werferin, Lisa-Marie Konradt (6 Tore), verkürzte zum 8:11-Halbzeitstand. Auch nach dem Seitenwechsel behauptete die (...)-Sieben eine 12:10 und 15:14-Führung. Anschließend schloss die HSG-Crew verfrüht ab und verzeichnete vermehrt Fehlwürfe. Die griffigen Gastgeberinnen steigerten sich, schafften den 17:17 und 18:18-Ausgleich. Doch zehn Sekunden vor dem Abpfiff wurde (...) „siebenmeterreif“ gefoult. Den fälligen Strafwurf verwandelte (...) zum umjubelten 19:18-Siegtreffer.
Vorbericht Gegner vom 16.09.2011 (Quelle: HP Schaumburger Zeitung)
Auch in der WSL-Oberliga fällt für die Handballerinnen der HSG Exten/Rinteln der Startschuss in die neue Spielzeit. Im Derby gegen den TC Hameln steht der Aufsteiger vor einer besonders schweren Auswärtsaufgabe. Der Turn-Club kassierte zum Auftakt eine bittere 23:18-Abfuhr in Warmsen und wird entsprechend motiviert im Heimdebüt auftreten, um die Pleite auszubügeln. „Ein unbequemer und angeschlagener Gegner. Das wird besonders schwierig gegen die körperlich robuste TC-Riege“, warnt HSG-Trainer (...). Allerdings blickt die (...)-Sieben auf eine anstrengende und erfolgreiche Vorbereitung zurück. „Die Mannschaft ist topfit und läuferisch super drauf“, ist (...) optimistisch. Lediglich im taktischen Bereich steht für die Weserstädterinnen noch der Feinschliff auf dem Programm. Die HSG-Crew ist zusammengeblieben und gut eingespielt. Aus der abgemeldeten Reserve wurden einige Spielerinnen hochgezogen und ergänzen den großen Kader. Mit Geduld, Kampfkraft und einer stabilen Deckung will der Neuling für eine Überraschung sorgen. Auf jeden Fall muss die HSG-Defensive den Wirkungskreis der treffsicheren TC-Angreiferin Lisa-Marie Konradt einschränken. Die Zuschauer und Fans dürfen sich auf ein heißes, emotionsgeladenes Duell freuen.
Das Team „Chancentod“…
Toll, wenn man in 30 min nur 7 Treffer kassiert. Blöd aber, wenn man selber nur 5 erzielt. An unserer Abwehr hat die mal wieder unnötige Niederlage nicht gelegen, selbige stand über 60 min doch sehr kompakt und ließ dem SV nicht allzu viel Raum, um sich auszutoben, und Dany hielt mit guten Paraden das Gehäuse ziemlich sauber. Unsere Vergabe von klaren Torchancen verdient jedoch das Prädikat „katastrophal“ und hätte für 3 Spiele gereicht. Statt unseren Torwart vor dem Spiel warmzuwerfen, fanden wir es besser, nicht nur der Latte und den Pfosten, nein, vor allem dem Keeper der Gäste die Möglichkeit zu geben, sich auszuzeichnen. Zwar ließen wir uns durch die überaus harte Gangart der Alfelderinnen, die zu berechtigten Zeitstrafen und einem roten Karton führte, nicht beeindrucken; dass wir es aber auch insoweit mit insgesamt 20 min Überzahl nicht geschafft haben, unsere etlichen Möglichkeiten zu nutzen, sollten wir gar nicht erwähnen.
Danke, Chris - Danke, treues Publikum!
auszugsweiser Spielfilm:
1. HZ: 1:1, 1:4, 2:5, 4:5, 5:7
2. HZ: 6:8, 7:9, 8:10, 9:11, 10:12, 12:12, 13:13, 13:15, 14:16
Tore:
Gaga (5), Capitanski (2), Nati (2), Brenko (1), Rocky (1), Junior (1), Wiese (1), Zündi (1)
Bericht Gegner vom 27.09.2011 (Quelle: HP SV Alfeld)
Mit einer starken Leistung hat das ersatzgeschwächte Alfelder Frauenteam ihren ersten Auswärtssieg eingefahren. Kurzfristig musste SVA-Trainer (...) auf (...) und (...) verzichten. Dadurch trat nur eine Rumpftruppe die Reise in die Rattenfängerstadt an. Weitere Handikaps waren dann im Verlauf der Partie die direkte rote Karte gegen (...) sowie die Disqualifikation von (...) nach der dritten Zeitstrafe. Da gab es keine Wechselmöglichkeiten mehr von der Bank. Die dezimierte Alfelder Mannschaft wuchs aber über sich hinaus, zeigte große Moral und war vor allem stark in der Abwehr, hinter der (...) eine Superleistung im Tor brachte. Sie killte nicht nur fünf Siebenmeter, sondern hielt auch sonst etliche schwere Bälle. Die Alfelder Torfrau hielt mit Glanzparaden den Sieg fest. Bedingt durch etliche Zeitstrafen spielten die Gäste permanent in Unterzahl, behielten dennoch klaren Kopf. Der TC Hameln wollte das Match noch umreißen, scheiterte aber immer wieder an der aufmerksamen Gäste-Abwehr. „Das mannschaftlich geschlossene Auftreten und die gute Gesamtleistung brachte uns schließlich einen verdienten 16:14-Auswärtserfolg“, freute sich (...).
Vorbericht Gegner vom 22.09.2011 (Quelle: HP SV Alfeld)
Weil vor Wochenfrist die SV Alfeld große personelle Probleme hatte, wurde das Heimspiel gegen den SV Warmsen mit Zustimmung des Gegners verlegt. Inzwischen hat sich die Alfelder Personalsituation entzerrt. SVA-Trainer (...) steht zum Auswärtsspiel am Sonntag in Hameln wieder der komplette Kader zur Verfügung. Beide Teams starteten in die neue Saison mit Niederlagen. Noch wirkt sich das nicht auf die Platzierung aus. Dennoch wäre ein Auswärtssieg für das SVA-Team schon richtungsweisend. „Wir müssen kompakt in der Abwehr stehen. Den Ball schnell laufen lassen und nach vorn Druck aufbauen. Schaffen wir es, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen, sind wir in der Rattenfängerstadt nicht chancenlos“, gibt sich (...) zuversichtlich. Ein besonderes Auge müssen die Gäste dabei auf die agilen TC-Angreiferinnen Lisa-Marie Konradt und Anna Knezevic werfen. In der Vorsaison kassierten die Alfelderinnen in Hameln eine 21:28-Niederlage. Die verlorenen Punkte wurden in der Rückrunde zuhause mit einem 22:16-Erfolg zurück geholt. Jetzt werden die Karten wieder neu gemischt.
Einfach nur Gaga…
Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Nati, den fehlenden Brenko und Wiese sowie den angeschlagenen Junior, Kitti, Roggisch sowie Tesa, aber den „frisch ausgeurlaubten“ Nixe und Pattex, ging’s guten Mutes und bester Laune in Richtung Hildesheim zu einem bis dato unbekannten Ligakonkurrenten. Zwar minimierten wir überwiegend die Fehlerquoten aus den vorangegangenen Begegnungen und nutzten konsequenter unser Angriffsspiel, dennoch fehlte zeitweilig wieder das Auflagenmaß. Ferner ließen wir den Gastgeberinnen zu viel Aktionsradius, so dass diese wegen mangelnder Feinabstimmung in unserer Abwehr ein ums andere Mal einnetzen konnten und wir stetig einem 3- bzw. 4-Tore-Rückstand hinterherliefen.
Auch nach Wiederanpfiff blieben wir zunächst in Schräglage. Gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, die sonst so kompakte Defensive wies Löcher auf, insofern dominierte der TuS, legte stets 2 bzw. 3 Tore vor und sah sich schon als sicherer Sieger. Die Umstellung unserer Defensive zeigte jedoch Wirkung und ließ dem Gegner weniger Handlungsspielraum, zudem wurden wir sicherer und druckvoller im Angriff. Wir mobilisierten alle Reserven, fest entschlossen, die Partie nicht verloren zu geben. Als der 20:23-Rückstand zum 23:23 aufgeholt wurde, keimte Hoffnung im Lager auf. Doch erneut schlichen sich wieder unnötige Fehler ein, die aber die Gastgeberinnen nicht zu nutzen wussten, zudem verdarb ihnen Dany mit klasse Paraden den Spaß. Quasi mit der Schlusssirene zappelte die Kugel in der Bude der Grün-Weißen und wir traten mit noch besserer Laune den Heimweg an.
Die mannschaftliche Geschlossenheit und der kollektive Kampfgeist des Teams war heute der Schlüssel zum Erfolg, denn selbst die Angeschlagenen gaben 100 %, trotzdem eine super Partie von Gaga, Nixe und Dany.
Großen Dank erneut an Vince!
1. HZ: 0:2, 1:4, 3:4, 4:7, 5:9, 6:10, 7:11, 8:12, 9:13, 10:14, 11:15, 12:16, 13:17
2. HZ: 14:18, 16:18, 17:19, 17:20, 18:21, 19:22, 20:23, 23:23, 23:24, 24:24, 25:24
Tore:
Gaga (7), Nixe (5), Kitti (3), Capitanski (2), Roggisch (2), Tomke (2), Zündi (2), Pattex (1), Rocky (1)
Bericht Gegner vom 12.10.2011 (Quelle: TuS GW Himmelsthür)
Am Sonntag trat unsere 1. Damen zu ihrem vierten Saisonspiel in der WSL-Oberliga gegen die Gäste vom TC Hameln an und verloren sie Partie mit 24:25 in letzter Sekunde. Dieses Spiel hätten die Damen nicht nur gewinnen können sondern definitiv gewinnen müssen. In der ersten Halbzeit zeigten sich die Himmelsthürerinnen gewohnt stark. (...) machte ein starkes Spiel und auch das Fehlen von Spielmacherin (...) konnte durch (...) gut kompensiert werden. (...) zeigte in schönen Zusammenspielen, dass sie in der Mannschaft angekommen ist und jeder Wurf von (...) Richtung Tor war in der ersten Halbzeit ein Treffer. In der Abwehr stand man einigermaßen stabil und den Rest erledigte eine gut aufgelegte (...), die ihren eigenen weit angereisten „Fanblock“ mitgebracht hatte. So ging man mit 17:13 in die Pause. Doch nach der Pause bahnte sich eine mittelschwere Katastrophe an. Als hätte jemand in der Pause einen Schalter umgelegt zeigte sich nun eine völlig andere Heimmannschaft auf dem Platz. Abspielfehler, schlechte Torabschlüsse und eine löchrige Abwehr ließen die Hamelnerinnen wieder herankommen. Kurz vor Schluss war man noch mit einem Tor vorne und hätte die Zeit einfach nur herunter spielen müssen, doch dafür fehlte einfach die Cleverness. Überflüssige Abspielfehler und lapidare Torwürfe brachten die Hamelner immer wieder in Ballbesitz. Die für (...) eingewechselte Torhüterin (...) aus der eigenen A-Jugend, konnte in ihrem zweiten Damenspiel mit ihren grandiosen Paraden zwar Schlimmeres verhindern. Dennoch trafen die Gegnerinnen mit dem Abschlusspfiff das Siegtor zum 24:25 Endergebnis. Dies war die zweite Niederlagen mit einem Tor Differenz, welches erst in der letzten Sekunde entschieden wurde. Trotzdem heißt es jetzt nicht die Köpfe hängen lassen. Die knappen Ergebnisse sind ein Beleg dafür, dass unsere Damen als Aufsteiger ein ernstzunehmender Gegner sind und mit etwas mehr Selbstbewusstsein auf allen Positionen auch in der Läge wären, einen festen Platz in der WSL-Oberliga einzunehmen.
Bericht DWZ vom 11.10.2011 (Quelle: HP DeWeZet)
Den ersten Sieg konnte auch der TC Hameln feiern. Der fiel mit 25:24 (13:17) gegen GW Himmelsthür zwar knapp aus und war durchaus unter der Kategorie „glücklich“ abzuhaken. Dank der starken Vorstellung in der zweiten Halbzeit waren die zwei Punkte aber auch nicht unverdient. „Kollektiver Kampfgeist war der Schlüssel zum Erfolg“, lautete das Fazit von Pressesprecherin Marina Jetter. Den Siegtreffer, die einzige Führung der TC-Damen im Spiel, erzielte Lisa-Marie Konradt mit ihrem siebten Treffer Sekunden vor dem Abpfiff. Weiter trafen (…)
Das Phänomen „Zweite Halbzeit“…
Mit Nixe und Zündi sowie Leuchte fehlten uns zwar drei Akteure, doch das restliche Ensemble bekommt auch alleine eine schlingernde Butterfahrt auf die Kette. Quell der Freud war einmal mehr unser Flagschiff „Abwehr“, welches selten die Segel strich. Vorne liefen die Bälle unfallfreier durch die Reihen, doch freie Gassen in der MTV-Abwehr erfreuten sich nicht gerade höherer Aufmerksamkeit, und wo unser Optimierungspotential angesetzt werden muss, lag erneut auf der Hand: Wir übertrumpften uns gegenseitig mit Fehlwürfen und schafften es wieder nicht, in den entscheidenden Phasen das Torpolster zu erhöhen. In den Schlussminuten des insgesamt sehr fairen Derbys agierten wir jedoch einen Tick cleverer, auch die von uns geliebte offene Manndeckung des Gegners ließ uns auf die Siegerstraße einbiegen und die zwei Punkte „auswärts“ entführen.
Vielen Dank an die tolle Unterstützung von den Rängen!
auszugsweiser Spielfilm:
1. HZ: 1:1, 2:2, 3:3, 3:6, 4:7, 5:7
2. HZ: 7:7, 7:9, 9:9, 10:10, 11:11, 12:12, 13:13, 14:14, 15:15, 15:18
Tore:
Kitti (5), Brenko (4), Capitanski (4), Nati (2), Rocky (2), Gaga (1)
Bericht AWesA vom 17.10.2011 (Quelle: HP AWesA GmbH)
Debüt geglückt! Neuer TC-Coach Loncovic feiert Erfolg im Stadt-Duell / Schwache Schlussphase kostet MTV-Reserve erstes Erfolgserlebnis – Der TC hat das Hamelner-Stadt-Duell bei der Oberliga-Reserve vom MTV Rohrsen für sich entschieden. Nach 60 spannenden Minuten behielt der Turn-Club in der Halle Hohes Feld am Ende mit 18:15 die Oberhand. Schon im Vorfeld hatten die Gäste eine Überraschung parat. Mit dem Ex-Coach der TSG Emmerthal Danilo Loncovic präsentierten die Hamelnerinnen im Vorfeld einen neuen Trainer. „Ich hatte dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Kurbjuhn zugesagt, wenn Not am Mann ist, dass ich einspringen kann. Wir wollen wieder frischen Wind hineinbekommen. In Zukunft wollen wir wieder mehr junge Spielerinnen und Spieler für den TC gewinnen. Wir brauchen wieder einen Unterbau“, hat der neue TC-Übungsleiter ein klares Ziel vor Augen. Durch sein erfolgreiches Debüt verbesserten sich die Hamelnerinnen auf den siebten Tabellenplatz. Dagegen warten die Rohrserinnen auch nach dem fünften Spieltag weiter auf den ersten Punktgewinn. Die Begegnung wurde von beiden Abwehrreihen dominiert und war zu jeder Zeit hart umkämpft. Der Turn-Club stellte früh auf eine 5:1-Deckung um und hatte damit sichtlich Erfolg. Zur Pause Pausen führten die Gastgeberinnen beim Stand von 7:5 allerdings mit zwei Treffern. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung bis zum 15:15 völlig offen. In der Schlussphase leistete sich der Männerturnverein unnötige Ballverluste und verschenke dadurch einen möglichen Punktgewinn. „Wir haben dieses Mal zwar eine verbesserte Einstellung gezeigt, doch fehlt uns dann auch noch das nötige Glück! Nun ist erst einmal Pause bis zum 12. November. Wir werden dafür sorgen müssen, dass wir verändert wieder zurück-kommen“, so die Zielsetzung von MTV-Sprecherin (...). Auf der anderen Seite freute sich der Turn-Club über den zweiten Saisonsieg. „Gerade im zweiten Durchgang haben wir sehr gut gespielt. Doch in der ersten Halbzeit hat man gesehen, wo wir die Hebel ansetzen müssen. Die Abwehr hat gut gestanden, aber gerade im Angriff hatten wir etliche Probleme“, meinte Loncovic.
Bericht DWZ vom 17.10.2011 (Quelle: HP DeWeZet)
Im zweiten Kreisduell verlor Schlusslicht Rohrsen II mit 15:18 (7:5) gegen den TC Hameln. Die Partie, in der auf beiden Seiten die Abwehrreihen überragten, blieb bis zum 15:15 hart umkämpft. Dann nutzte der TC unnötige Abspielfehler der MTV-Damen zum Sieg.
Vorbericht AWesA vom 14.10.2011 (Quelle: HP AWesA GmbH)
Derby-Time in der Halle Hohes Feld! Die Oberliga-Reserve vom MTV Rohrsen erwartet am Samstag den TC Hameln zum Stadt-Duell. Im bisherigen Saisonverlauf gingen die Rohrserinnen in allen vier Begegnungen leer aus. „Auf in ein Neues", so lautet auch das Motto von MTV-Sprecherin (...). „Sicher möchte sich in diesem Spiel keine der Mannschaften die Blöße geben, sodass auch wir wieder versuchen werden, mit einer kämpferischen Einstellung gut ins Spiel zu kommen. Irgendwann platzt der berüchtigte Knoten und aus diesem Grund dürfen wir die Hoffnung nicht aufgeben“, so (...) weiter. Die Gastgeberinnen können auf die Formation der letzten Woche zurückgreifen. Definitiv wird (...) verletzungsbedingt weiter ausfallen. Die Hamelnerinnen reisen mit der Empfehlung des ersten Saisonsieges in die Sporthalle Hohes Feld. Vor Wochenfrist feierte der Turn-Club beim 25:24-Sieg in Himmelsthür das erste Erfolgserlebnis in der neuen Spielzeit.
Vorbericht DWZ vom 14.10.2011 (Quelle: HP DeWeZet)
Das zweite Kreisduell wird am Samstag (17 Uhr) im Hohen Feld ausgetragen, wo Schlusslicht Rohrsen II gegen den Stadtrivalen TC Hameln spielt. Zwei Punkte sind auf beiden Seiten das klare Ziel. Rohrsens Reserve will endlich den ersten Saisonsieg landen, der Turn-Club mit dem zweiten Erfolg weiter ins Mittelfeld vorrücken. Vor allem das MTV-Trainerduo (...), das nur auf die verletzte (...) verzichten muss, gibt sich optimistisch: „Der Knoten wird platzen.“
Nur 5 Minuten länger…
Auch ohne Brenko, Junior, Leuchte, Rocky und Tesa schien in der ersten Halbzeit alles auf ein Debakel hinauszulaufen. An unserer Defensive hat es nicht gelegen, denn aus dem gebundenen Spiel heraus kamen die Gegner nicht allzu oft zum Vollstrecken. Trotz der von uns doch eigentlich geliebten, sehr offenen Abwehr der Gastgeberinnen, war unser Angriff orientierungs- und einfallslos kein Offensivspektakel. Überhastete Abschlüsse sowie unzählige Bälle im toten Winkel waren Punkt Eins an der Tagesordnung und luden die HSG nach dem 0:4 und 2:6 immer und immer wieder zu einfachen Kontertoren ein. Unser Tätigkeitsfeld beschränkte sich zunächst nur auf‘s Zuschauen, sodass nach dem 4:11 bzw. 5:12 sowie 6:15 ein blamables 7:16 auf der Anzeige zu lesen war. Nach dem 10:16 ging es mit einem 10:18-Rückstand in die Katakomben.
Als im zweiten Durchgang nach dem 12:20 zum 15:20 verkürzt werden konnte, war unser Kampfgeist endlich ein Hauch von auferstanden, denn abschlachten lassen wollten wir uns nun doch nicht, sondern eher Schadensbegrenzung betreiben. „Nur“ mit einer 5- bzw. 6-Tore-Führung hatten die Gastgeberinnen vorerst die Nase vorn (16:21, 17:22, 18:23, 19:25, 20:26, 22:27, 23:28). Unsere Abwehrriege war weiterhin gut aufgestellt, konzentrierter im Abspiel und Aufbau mit wechselnden Varianten und mit mehr Mut zur Lücke sowie einigen Tempogegenstößen fand die Kugel den Weg in die gegnerischen Maschen. Phänomen 2. Halbzeit war da (die mit 17:11 uns gehörte). Durch einen guten Lauf holten wir zum 27:29 auf, doch leider reichte die Zeit nicht mehr, um dem Tabellenführer möglicherweise ein Beinchen oder gar zwei Beine zu stellen.
Tore:
Nati (13/6), Gaga (5/2), Capitanski (3), Kitti (2), Pattex (2), Nixe (1), Zündi (1)
Bericht Gegner vom 14.11.2011 (Quelle: HP Schaumburger Nachrichten)
Sieg fast verschlafen - Die Weste blieb weiß: In eigener Halle schlug Frauen-WSL-Oberligist HSG Schaumburg Nord den TC Hameln 29:27 (18:10) und führt weiter ungeschlagen die Tabelle an. Ein wenig habe er sich schon geärgert, räumte HSG-Coach (...) ein. „Wir waren in allen Belangen überlegen und haben zu früh abgeschaltet“, erklärte (...) den Verlauf der zweiten Halbzeit. Immerhin holte Hameln sechs von acht Toren Rückstand auf. An der Leistung der beiden A-Juniorinnen (...) habe es jedenfalls nicht gelegen, so der Coach. Die erste Hälfte verlief dem Tabellenstand entsprechend. Der Tabellensiebte aus Hameln tat sich zunächst gegen die offensive 3:2:1-Deckung, der nach 15 Minuten eine 5:1-Variante folgte, schwer. Das habe gut funktioniert, konstatierte (...) frühe Balleroberungen mit Tempogegenstößen in die ungeordnete Rückwärtsbewegung der Gäste. Auf 15:6 wuchs der Abstand, nach dem Seitenwechsel sah es beim 20:14 (37.) noch normal aus. Dann häuften sich die Fehler, die HSG-Abwehr fasste nicht mehr zu und Hameln verbesserte das Ergebnis.
And the Oscar goes to…
Unter den Adventstisch wollen wir unsere schlechte Leistung vor allem zum Ende in der zweiten Hälfte keinesfalls kehren. Einige der öfters wechselnden Offensivvarianten agierten viel zu statisch und blieben wirkungslos, einige 100 %ige wurden nicht eingenetzt, einige Siebenmeter wurden nicht verwandelt. Überflüssigerweise ließen wir uns dann noch von Schauspielkünsten beeindrucken und dementsprechend ablenken, auch die sonst sehr sichere Abwehr, die ebenfalls nicht in üblicher Formation beständig war, hatte keinen Sahnetag erwischt.
1. HZ: 12:12
2. HZ: 24:29
Tore:
Kitti (6), Nati (5/3), Zündi (5), Capitanski (4), Nixe (2), Gaga (1), Pattex (1)
Bericht HSG/AWesA vom 29.11.2011 (Quelle: HP AWesA GmbH)
Derby-Sieg für die HSG Lügde-Bad Pyrmont! Die Kurstädterinnen feierten gegen den TC Hameln beim 29:24-Erfolg den zweiten Saisonsieg. Lügde-Bad Pyrmont erwischte den besseren Start und setzte sich auf 9:5 ab. Doch durch technische Fehler der Gastgeberinnen glich der Turn-Club bis zur Halbzeit wieder zum 12:12 aus. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich die Partie zu einem echten Derby. Es wurde deutlich, dass keine Mannschaft dieses Spiel verlieren wollte. „Leider führte dies zu einer sehr emotionalen Stimmung und zu vermehrten überharten Fouls“, berichtet HSG-Sprecherin (...). Die Pyrmonterinnen ließen bewahrten jedoch die Ruhe. Allen voran durch die Treffsicherheit von (...) setzten sich die HSG-Spielerinnen zehn Minuten vor Schluss vorentscheidend auf 25:20 ab. Diesen Fünf-Tore-Vorsprung sollten Gastgeberinnen bis zum Ende verteidigen. Durch diese Niederlage rutschten die Hamelnerinnen auf den vorletzten Tabellenplatz ab.
Vorbericht AWesA vom 25.11.2011 (Quelle: HP AWesA GmbH)
TC zu Gast in Pyrmont! Loncovic: „Tagesform könnte entscheiden / „Solche Spiele sind immer interessant. Ich hoffe, dass meine Mannschaft genauso motiviert ist wie in anderen Derbys“, freut sich TC-Coach Danilo Loncovic auf ein spannendes Lokal-Duell mit der HSG Lügde-Bad Pyrmont. Eine direkte Favoritenrolle schiebt er dabei keinem der beiden Teams zu, die nur ein Zähler und zwei Plätze trennen: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Ich denke, dass die Tagesform entscheidend sein könnte.“ Auch wenn beim Turn-Club unter der Woche aufgrund von keine optimalen Trainingsbedingungen herrschten, glaubt Loncovic an gute Siegchancen, „wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit gegen Schaumburg.“ Verzichten müssen die Hamelnerinnen am Samstag allerdings auf Kreisläuferin Kerstin Brenker. Auch Torfrau Theresa Dreier wird dem Team in nächster Zeit voraussichtlich kaum noch zur Verfügung stehen, sodass Daniela Funck vorerst auf sich allein gestellt ist. „Wir brauchen eine zweite Torfrau. Vielleich passiert da im Winter etwas“, sieht Loncovic Handlungsbedarf.
Motiviert sind indes auch die Gastgeberinnen, die zuletzt eine ansteigende Formkurve anzeigten. „Nachdem wir die letzten Spiele gegen die Topmannschaften gut gespielt haben, wollen wir das Derby natürlich gewinnen“, gibt HSG-Sprecher (...) die Marschroute vor. „Die wird uns aber nur gelingen, wenn wir über 60 Minuten konzentriert sind. Auszeiten wie in den letzten Spielen können wir uns nicht erlauben. Die Trainingsbeteiligung war in dieser Woche gut und die Mannschaft hat mit ihrer Trainerin (...) motiviert gearbeitet.“ Ausfälle wird es, außer von Betreuer (...), nicht geben. „Der TC scheint sich nach dem Trainerwechsel gefangen zu haben, so wird es mit Sicherheit ein sehr spannendes Derby geben, an dessen Ende die HSG LÜPY als Sieger dastehen will“, so (...) weiter.
Mit der Unterstützung hätten wir auch gewonnen...
Es lag sicherlich auch ein wenig an unserer suboptimalen Effektivität, dass sich diese Partie ausgeglichen gestaltete, denn bestreiten wollen wir eine kontraproduktive Leistung gegen einen nicht besseren Gegner nicht. Jedoch wurden richtungsweisende Entscheidungen der "Un"parteiischen mit zweierlei Maß gemessen. Schritte? Zeitspiel? Anfassen war nur auf einer Seite erlaubt, der Fingerzeig auf den 7-m-Punkt folgte ebenso häufig nur einseitig. So wurden immer wieder die Adventstürchen für die Gäste geöffnet, während wir unsere Tore "erarbeiten" mussten. Nach Umstellung der Abwehr Ende der zweiten Hälfte folgten gute Kontermöglichkeiten; auch wenn einige davon leider ungenutzt blieben, durften wir zunächst aufschließen. Doch um unseren dann möglichen Sieg zu verhindern, wurden vorerst noch zwei Spielerinnen ins Off geschickt, so sahen wir uns plötzlich in doppelter Unterzahl. Irgendwann gibt auch der beste Teamspirit auf, wenn man ständig gegen 9 Gegner ankämpfen muss. Und dazu musste man heute keine rosarote Vereinsbrille aufhaben...
1. HZ: 14:14
2. HZ: 22:23
Tore:
Gaga (9), Nati (6/1), Kitti (2), Rocky (2), Capitanski (1), Pattex (1), Zündi (1)
Am Ende „Raus mit Applaus“…
Leider fehlten heute erneut Brenko (langzeitverletzt), Leuchte (beruflich) und Tomke (krank), zudem gingen Junior (Knie), Tesa (auch Knie) und Roggisch (Bronchitis) angeschlagen in diese Partie. Nichtsdestotrotz waren wir optimistisch und wollten die (überflüssigen) Negative aus den letzten Niederlagen wieder ausbügeln.
Erfreulicherweise herrschten heute kaum Auflösungserscheinungen in der wieder kompakten und griffigen Defensive, ferner hatte Dany einen guten Tag erwischt. Fehler der Gegner wurden endlich positiver genutzt, somit kamen wir nicht nur durch Konter zum Torerfolg, auch offensiv lief die Pille wieder flüssiger und gefahrvoller durch die Reihe. Mit konsequent vorgetragenen Angriffen oder gelungenen Kombinationen zeigten wir uns erheblich agiler und kreativer, zudem konnten wir viele Male nur noch durch Fouls gestoppt werden. Auch der zuletzt sanft im Winterschlaf schlummernde Kampf- und Teamgeist war aktiv, sodass wir verdient einen „Auswärtssieg“ und die 2 Punkte einfuhren.
Großes Lob an das objektive Schiedsrichtergespann, die dieses Derby hervorragend leiteten - und dieses Lob kommt nicht, nur weil wir heute gewonnen haben.
Danke für die tolle Unterstützung von den Rängen!
auszugsweiser Spielfilm:
1. HZ: 1:1, 2:2, 3:3, 3:5, 4:7, 5:8, 6:9, 8:9, 9:10, 10:11, 11:11, 13:11
2. HZ: 16:11, 16:13, 17:14, 18:15, 19:16, 20:18, 21:19, 22:20, 23:21, 24:22, 25:23, 26:25
Tore:
Gaga (13/6), Nati (6/1), Kitti (4), Nixe (1), Pattex (1), Rocky (1)
Bericht DWZ vom 12.12.2011 (Quelle: HP DeWeZet)
Konradts großer Tag: 13 Tore im Derby - Die TSG Emmerthal musste sich im Frauen-Derby der WSL-Oberliga dem TC Hameln knapp mit 25:26 (11:13) geschlagen geben. Die TSG erwischte zwar einen Super-Start (7:4), gab dann aber das Heft aus der Hand. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der Turn-Club auf 11:16 ab, doch die Grün-Weißen kämpften sich noch einmal heran - aber am Ende ohne Erfolg. Insbesondere die 13-fache Torschützin Lisa-Marie Konradt bekam Emmerthal nicht in den Griff.
Bericht AWesA vom 12.12.2011 (Quelle: HP AWesA GmbH)
Das war nichts für schwache Nerven! Die besseren davon hatte der TC Hameln, der im Kreisderby bei der TSG Emmerthal knapp die Oberhand behielt. Damit enführte TC-Trainer Danilo Loncovic zwei Punkte aus seiner alten Wirkungsstätte. Vor einer ansprechenden Kulisse fanden die Emmerthalerinnen zunächst besser ins Spiel und übernahmen nach einem 0:1-Rückstand schnell die Regie. Die TSG-Abwehr stand sicher und die TC-Damen, die ohne Kerstin Brenker (langzeitverletzt), Sandra Glanz (beruflich) und Tomke Purucker (krank) auskommen, kamen schnell ins Hintertreffen. Mit Carina Jetter (Knie), Theresa Dreier (auch Knie) und Marina Jetter (Bronchitis) hatte Loncovic zudem drei angeschlagene Spielerinnen im Kader. Bis zum 9:6 schien für die Grün-Weißen alles nach Plan zu laufen. Doch wie so oft in den letzten Spielen kam ein Bruch ins TSG-Spiel. Die Hamelnerinnen bekamen in dieser Phase vier Siebenmeter zugesprochen und kamen immer besser in die Partie. Der TC nutzte seine Chancen im Gegensatz zu den Gastgeberinnen konsequent aus. Folgerichtig wendete sich das Blatt und die Emmerthalerinnen gerieten kurz vor der Halbzeit ins Hintertreffen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Gäste das bessere Team und bauten den Vorsprung auf 16:11 aus. Wieder einmal brauchte die TSG eine gefühlte Ewigkeit, um das erste Tor in der zweiten Halbzeit zu erzielen. Dies gelang erst in der 38. Minute. Wie so oft in den letzten Spielen bäumten sich die Gastgeberinnen aber kurz darauf noch einmal auf und waren beim Stand von 18:19 wieder auf Augenhöhe. Der Ausgleich wollte aber einfach nicht fallen, obwohl die TSG zahlreiche Gelegenheiten dazu hatte. Und während das Team von (...) in den entscheidenden Situationen immer wieder Nerven zeigte, nutzten die TC-Akteurinnen Natalie Wais und Silke Hartmann ihre Chancen eiskalt. Matchwinnerin bei den Gästen war dabei Lisa-Marie Konradt, die 13 Mal ins Schwarze traf. Das Spiel verlief fortan ausgeglichen. In der Schlussphase versuchten die Emmerthalerinnen noch einmal alles und öffneten die Deckung. Doch zum erhofften Ballgewinn führte diese Taktik nicht mehr. „Die Bilanz der letzten vier Spiele sieht mit einem Punkt alles andere als gut aus. Dabei war der Start in die Saison durchaus geglückt. Ärgerlich vor allem, weil die Spiele mit einem oder zwei Toren verloren wurden“, trauerte TSG-Sprecherin (...) den vergebenen Chancen nach: „Nun gilt es die schwer verdaubare Niederlage schnellstens abzuhaken und nach vorne zu schauen, sodass wir nicht weiter in der Tabelle abrutschen. Bedanken möchten wir uns für die tolle Unterstützung der Zuschauer und Trommler.“ TC-Sprecherin Marina Jetter, die den Schiedsrichtern ein Sonderlob aussprach, freute sich über den Derby-Sieg: "Mit konsequent vorgetragenen Angriffen oder gelungenen Kombinationen zeigten wir uns erheblich agiler und kreativer. Zudem konnten wir viele Male nur noch durch Fouls gestoppt werden. Auch der zuletzt sanft im Winterschlaf schlummernde Kampf- und Teamgeist war aktiv!"
Vorbericht AWesA vom 09.12.2011 (Quelle: HP AWesA GmbH)
Langweilig wird es in dieser Saison in der WSL-Oberliga der Damen nicht. Ein Derby jagt das andere und so trifft die TSG Emmerthal am Sonntag im dritten und letzten Kreis-Duell der Hinrunde auf den Turnclub aus Hameln. „Derbys haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze“, berichtet TSG-Sprecherin (...) im Vorfeld der Begegnung. An der Motivation wird es auf keiner der beiden Seiten scheitern, denn jeder will als Sieger aus dem Spiel hervor gehen. Laut Tabelle trennen den Tabellenfünften und den Vorletzten zwar einige Plätze, jedoch nur drei Punkte voneinander. Der TC könnte mit einem Erfolg also den Anschluss an das Mittelfeld wiederherstellen. „Allerdings wollen wir es auf gar keinen Fall soweit kommen lassen. Mit einem Sieg können wir unser Punktekonto ausgleichen und den fünften Platz verteidigen. Das ist unser Ziel für das Spiel“, hat (...) eine klare Zielsetzung. (...) „Unter der Woche haben wir gut trainiert und gezielt auf das Spiel hintrainiert. In der Abwehr muss unsere Absprache jedoch von Beginn an stimmen, sonst kann es wie in der Vorwoche eng werden“, so (...) weiter. „Auch die technischen Fehler sollten auf das Minimum beschränkt werden. Beide Mannschaften kennen sich und man weiß um die Stärken und Schwächen des Gegners.“ Ein Wiedersehen in der Sporthalle Kirchohsen gibt es mit TC-Trainer Danilo Loncovic, der zu Saisonbeginn noch die Herrenmannschaft der Grün-Weißen trainierte. Bereits vor zwei Wochen hat er auf der Tribüne einen Eindruck von der TSG-Spielweise gewinnen können. „Wird sich zeigen, wie gut er seine Mannschaft darauf eingestellt und vorbereitet hat. Wir freuen uns auf das Derby und vor allem hoffen wir auf rege Unterstützung unserer Zuschauer in Emmerthal, da unsere Herrenmannschaft ja an diesem Wochenende spielfrei hat“, freut sich (...) auf das Kreis-Duell gegen den Turn-Club.
45 Minuten Abschiedsgala für Gaga…
Durch das limitierte Aufgebot mit den Ausfällen von Brenko, Dany, Junior, Leuchte, Nati und Nixe fehlten zwar einige Alternativen, trotzdem legten wir gegen den Tabellenzweiten bis Mitte der zweiten Hälfte ein tolles Spiel hin und hätten den Sieg auch einfahren müssen. „Hätte“ ist bekanntlich ein Konjunktiv. Die ersten 30 Minuten standen im Zeichen beider Abwehrreihen sowie der Torhüter, sodass sich nach dem 2:1 bis zum 2:2 zunächst eine ausgeglichene Partie entwickelte. Mit mehr Engagement und Treffsicherheit sowie einer weiterhin super aufgelegten Tesa in der Hütte gingen wir dann 5:2 in Front, ehe nach dem 6:4 mit der 7:5-Führung der Halbzeitpfiff ertönte.
Nach dem Seitenwechsel lief es hüben wie drüben vorerst noch besser. Unser Defensivgebilde agierte auch in Unterzahl kompakt, teamorientiert wurden die Angriffe und ermöglichte Konter positiv vorgetragen, sodass nach dem 9:5 das 11:6 auf der Anzeige zu lesen war. Doch die sodann unnötige Umstellung der Aufstellung und u. a. erfolgte Zeitstrafen und/oder kleinere Fehlentscheidungen (natürlich nur zu unseren Ungunsten) sorgten für einen kompletten Bruch. Wir verloren völlig den bis dato klasse laufenden Faden, insofern holten die Gäste nach dem 12:8 Tor um Tor auf und übernahmen nach dem 12:12 mit 13:14 erstmals die Führung, die diese nach dem zwischenzeitlichen 14:16 zum 15:19-Endstand nicht mehr aus der Hand gaben. Somit machten wir dem MTV ein schönes Geschenk mit Schleifchen.
Für die tolle Unterstützung von den Rängen ein herzliches Dankeschön!
Gaga - wir werden Dich vermissen!!!
Tore:
Gaga (4), Kitti (3), Rocky (3), Pattex (2), Capitanski (1), Wiese (1), Zündi (1)
Vorbericht AWesA vom 16.12.2011 (Quelle: HP AWesA GmbH)
Der TC Hameln genießt am Wochenende noch einmal den Heimvorteil. In der Sporthalle West gastiert die Reserve vom MTV Großenheidorn. Am letzten Spieltag feierten beide Teams Erfolge. Die Hamelnerinnen feierten im Derby bei der TSG Emmerthal einen umjubelten 26:25-Sieg und schraubten ihr Punktekonto auf sechs in die Höhe. Auch die Großenheidornerinnen ließen im Spitzenspiel gegen den SV Warmsen nichts anbrennen und feierten einen 29:13-Kantersieg. Mit derzeit 15:3-Punkten ist die MTV-Sieben erster Verfolger vom verlustpunktfreien Spitzenreiter HSG Schaumburg-Nord.
