Beckenbodengymnastik
Ca. 75% der Frauen haben eine schwache Beckenbodenmuskulatur. Aber die damit verbundenen Probleme wie nkontinenz und Senkungsbeschwerden sind für viele Betroffene trotzdem noch ein Tabuthema. Einflüsse wie Schwangerschaft, Geburt und Östrogenmangel erhöhen die Gefahr einer Beckenbodenschwächung. Weitere Risikofaktoren sind Bindegewebsschwäche, schwere körperliche Belastungen, chronische Bronchitis und Übergewicht.

Die Beckenbodenmuskulatur hat vorwiegend Halte- und Stützfunktion für die Genitalorgane, Blase und Darm. Deshalb ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass sie stark bleibt. Sie ist in jedem Alter trainierbar! Normalerweise arbeitet die Beckenbodenmuskulatur automatisch in bestimmten Bewegungsmustern mit, bei einer Schwächung funktioniert dieses Prinzip jedoch nicht mehr reibungslos. Hier kann die Beckenbodengymnastik soweit Hilfe bringen, dass das Zusammenspiel angesprochener Muskeln wieder reaktiv erfolgt.

Ziele des Beckenbodentrainings: Wahrnehmung des Beckenbereichs, auch im Hinblick auf Druckeinwirkungen Kräftigung und Anspannung der Beckenboden- und Bauchmuskulatur im Zusammenspiel Tipps und Übungen für ein beckenschonendes Verhalten im Alltag
Natürlich ist auch die Entspannung ein wichtiges Element in den Übungsstunden. Das Bewusstsein wird dabei nochmals auf den Körper und hier ganz speziell auf die Körpermitte gelenkt.