Turn - Club Hameln
von 1880 e.V.

 
03.11.2019

Vassili Golod gewinnt sensationell Ilse-Keydel-Turnier

3. Platz von Axel Klages vervollständigt einen starken Auftritt der TC Herrenflorettfechter
 
„Das Ilse-Keydel-Turnier in Hannover hat sich in den letzten Jahren zu meinem Lieblingsturnier entwickelt.“, sagte Vassili anschließend, „Nach einem dritten und zweiten Platz in den letzten Jahren jetzt der Turniersieg. Damit hatte ich nicht gerechnet, da ich beruflich bedingt nur noch selten zum Trainieren komme.“  Schon in der Vor- und Zwischenrunde zeigte sich, dass Vassili einen Sahnetag hatte. Mit nur einer Niederlage und an Rang 2 gesetzt, ging er in die Direktausscheidung. Dort waren die ersten Gefechte kein Problem. Im Halbfinale kam es dann zum vereinsinternen Duell gegen Axel Klages. Dieser hatte sich zuvor gegen den Ranglistenzweiten Noah Gollnick aus Hildesheim in einem spannenden Gefecht mit 15:13 durchgesetzt. Der „Routinier“, wie Vassili ihn liebevoll nennt, machte ihm das Leben schwer. Lag sogar bis zur Mitte des Gefechtes vorne, aber dann hatte er den energischen Angriffen von Vassili nichts mehr entgegen zusetzen und verlor das Gefecht mit 10:15. Das Finalgefecht gegen den Ranglistenersten Nick-Malte Lenschow aus Soltau entwickelte zu einem wahren Krimi. Vassili legte einen Blitzstart hin, führte zeitweise mit 5 Treffern, aber sein Gegner wurde immer stärker und konnte am Ende noch zum 14:14 ausgleichen. Der letzte Treffer musste die Entscheidung bringen und mit dem Glück des Tüchtigen gelang Vassili dieser. Damit war der Turniersieg perfekt.
Im Damenflorett war für den TC Lisa Holste am Start. Lisa gelang mit nur 2 Niederlagen ein optimaler Einstieg in den Wettkampf und war für die KO-Runde an Rang 3 gesetzt. Leider traf sie im Viertelfinale auf die starke Hildesheimerin Louisa Söltjer und verlor mit 15:8. So sprang am Ende ein toller 5. Platz heraus.

Beim Butjer-Turnier für Nachwuchsfechter am Sonntag ebenfalls in Hannover gingen für den TC Frederik Mies und Marek Janus an den Start.  Beide hatten nicht in besten Tag. Während Frederik noch 2 Siege in den Vorrunden gelangen, blieb Marek sieglos. Leider mussten dann beide in der KO-Runde gegeneinander antreten. Dieses vereinsinterne Duell konnte Marek für sich entscheiden. So belegte dieser im Endklassement Rang 16, während Frederik das Turnier auf dem 17. Platz beendete.
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