Turn - Club Hameln
von 1880 e.V.
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06.11.2022

Damen I patzen zuhause | Damen II entführen unerwartet Punkt aus Bückeburg

Ein Sieg und zwei Niederlagen
 

Das haben sich die 1. Damen des TC Hameln anders vorgestellt. Am Samstag wollte das Verbandsliga-Team um Kapitänin Anna Dehmann zuhause 6 Punkte holen. Die Rechnung ging jedoch ganz und gar nicht auf. In der ersten Partie gegen den MTV Bad Pyrmont kamen die Hamelnerinnen überhaupt nicht ins Spiel und taten sich unheimlich schwer, ihr Potenzial aufs Feld zu bringen. Von einer mangelhaften Angriffsquote über eine schlechte Blockleistung hin zu Abstimmungsschwierigkeiten in der Annahme und Abwehr wollte einfach so gar nichts funktionieren. „Es ist total ärgerlich, dass es uns nicht gelungen ist, die Trainingsschwerpunkte der letzten Wochen im Spiel umzusetzen. Wir können das besser und müssen dringend daran arbeiten, das auch abzurufen, wenn es drauf ankommt.“, zieht Dehmann Bilanz. Die Ergebnisse des Lokalderbys lauteten 15:25, 23:25, 25:20 und 18:25 aus Sicht des TC. 

Auch in der zweiten Partie gegen den Wolfenbüttler VC haben sich die TC Damen spielerisch nicht mit Ruhm bekleckert. Dennoch reichte die Leistung aus, um das Spiel mit 3:0 (25:10, 25:20, 25:23) für sich zu entscheiden. Positiv zu erwähnen ist der starke Auftritt von Jugendspielerin Nicole Zang, der es im Angriff gelang, Druck zu machen und in der Abwehr einiges zu erkämpfen. Weiterhin feierte Libera Stefani Ristevski ihr Debüt für den TC Hameln. „Wir freuen uns, dass Stefi jetzt offiziell Teil des Teams ist. Sie bringt viel Erfahrung mit, von der wir auch im Training sehr profitieren.“, so Sprecherin Leonie Grothues. Bis zum nächsten Wochenende, wenn es gegen den VT Südharz ans Netz geht, heißt es für die Hamelnerinnen jetzt in erster Linie: aufrappeln, weiter an sich arbeiten und vor allem Selbstvertrauen zurückgewinnen.

Die 2. Damen des TC Hameln konnten sich am Sonntag überraschend einen Punkt gegen den Tabellenzweiten VfL Bückeburg sichern. Nach Startschwierigkeiten in der Annahme fand das Team immer mehr ins Spiel und konnte sich auf das unkonventionelle Positionsspiel ihrer Gegnerinnen einstellen. Die Niederlage im Tiebreak fiel mit 16:18 nach vier abgewehrten Matchbällen hauchdünn aus. MVP wurde Zuspielerin Janina Pereira. „ Im Rückspiel zuhause wollen wir gegen dieses Team mehr mitnehmen!“, blickt Trainer Marius Müller optimistisch nach vorn.
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