Turn - Club Hameln
von 1880 e.V.

Psychomotorisches Turnen



Das Psychomotorisches Turnen konzentriert sich auf die Kinder im Grundschulbereich der 1. und 2. Klassen, die Bewegunggsauffälligkeiten, -defizite oder Haltungsschwächen zeigen.

Die Grundtätigkeiten der Alltagsmotorik (laufen, springen, hüpfen, kriechen usw.) werden durch geeignete Übungen, die in kindgerechte Spielformen gebracht werden, ausgebaut und verbessert.
Körperliche Tätigkeiten wie rollen, stützen, wälzen, drücken, stoßen, balancieren ... werden erlernt oder verbessert. Sie bilden die Basis für den Erwerb sportmotorischer Fähigkeiten und sportartspezifischer Fertigkeiten. Für die Bewegungsetnwicklung (Verbindung von Körper, Geist und Seele) bringt jeder Mensch Bewegungsvorraussetzungen mit, die mit dem Förderturnen soweit wie möglich verbessert werden sollen. Je mehr Kinder aus sich heraus durch Bewegung die Umwelt erleben, desto günstiger verläuft die psychische und geistige Entwicklung."Alles, was die Kinder mit ihren Sinnen greifen können, können sie auch begreifen." Die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten sidn u.a. Schwerpunkte im Förderturnen. Jede Bewegung bedarf dieser Fähigkeiten und muß deshalb bei Defiziten der Kinder gefördert werden. Die Koordination wird ermöglicht durch das Zusammenwirken von Sinnesorganen (Wahrnehmung), zentralem Nerversystem und Skelettmsukulatur.

Welche Kinder sind besonders gefährdet?

  • Übergewichtige Kinder:
    Übergewichtige Kinder meiden häufig Bewegungen, die Kraft und Ausdauer erfordern. Sie werden bei ihren Spielkameraden schnell zum Außenseiter. Fußschwächen stehen in enger Verbindung zum Übergewicht. Richtige Ernährung und lang andauernde Bewegung, helfen Übergewicht abzubauen und verbessern die allgemeine Leistungsfähigkeit.
  • Muskelschwache Kinder:
    Muskelschwachen Kindern fällt es schwer, ihr Körpergewicht in alltags- und  sportmotorischen Situationen zu bewältigen, z.B. beim Klettern, Hängen, Stützen, Springen. Darüber hinaus haben sie Probleme, eine gute Körperhaltung anzunehmen. Bewegungen, die einen Kraftaufwand erfordern, stärken die Muskulatur. Eine leistungsfähige Muskulatur kann entscheidend Haltungsschwächen des Rumpfes und der Füße vorbeugen.
  • Ausdauerschwache Kinder:
    Ausdauerschwache Kinder ermüden schnell bei körperlicher Belastung und in ihrer Konzentrationsfähigkeit. Sie benötigen nach Anstrengungen lange Erholungsphasen. Ausdauernde Bewegung,  fördern die gesunde Entwicklung des Herz-Kreislauf-Atemsystems.
  • Ängstliche Kinder:
    Ängstliche Kinder wirken in ihren Bewegungen sehr gehemmt. Sie haben wenig Selbstvertrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit. Mangelnde Bewegungserfahrungen, geringe Anerkennung und Überbehütung können dabei eine ursächliche Rolle spielen. Bewegungsangebote, die dem Könnenstand dieser Kinder entsprechen sowie Lob und Ermutigung bauen ein positives Selbstbild auf.
  • Ungeschickte Kinder:
    Ungeschickte Kinder haben Schwierigkeiten, ihre Bewegungen zielgerecht und harmonisch zu steuern. Auffälligkeiten in der Bewegungskoordination äußern sich in vielen sport- und alltagsmotorischen Handlungen. Deshalb sind diese Kinder auch verstärkt unfallgefährdet. Vielfältige Bewegungserfahrungen und Übungsmöglichkeiten bilden die Grundlage für Bewegungssicherheit und Selbstbewusstsein.
  • Gestresste Kinder:
    „Gestresste“ Kinder sind häufig körperlich, geistig und seelisch überfordert. Konflikte innerhalb des familiären Umfeldes, Anerkennungsprobleme durch Gleichaltrige, Leistungsschwierigkeiten in der Schule, erhöhte Reizüberflutung durch Lärm, Fernseh- und Videokonsum u. a. können auch schon bei Kindern psychosomatische Störungen hervorrufen. Bewegung trägt zu einer körperlich-geistig-seelischen Entspannung bei und kann somit helfen, Stresssituationen besser zu bewältigen.
  • Kontaktschwache Kinder:
    Kontaktschwache Kinder haben wenige Spielkameraden. Sie sind häufig isoliert und beschäftigen sich gerne alleine. Gemeinsames Spielen und Bewegen mit anderen vermitteln fundamentale Erfahrungen um Umgang miteinander.
  • Zappelige Kinder:
    „Zappelphilippe“ können sich nur sehr schwer auf eine Sache konzentrieren. Sie sind leicht ablenkbar und neigen dazu, sich in den Vordergrund zu stellen. Ihre ständige Bewegungsunruhe wird oft als störend empfunden. Diese Kinder brauchen Freiräume, wo sie ihren Bewegungsdrang ausleben können. Darüber hinaus bedürfen sie viel Verständnis und emotionale Zuwendung.

Trainingszeiten


6-9 Jahre

Do. 12.50 - 13.35 Uhr - Grundschule Wangelist

Ansprechpartner:

Miroslaw Warchol
Mobil: 01714987627
Email:webmaster@tc-hameln.de
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